Von Hubert Brand
Die Wohnungsgesellschaft GAG ist weiter dabei, ihren Wohnungsbestand zu sanieren. Dabei geht das Unternehmen im Kölner Norden an zwei Stellen (Karl-Marx-Allee und Further Straße) radikal vor, denn weil der Bestand so massiv marode ist, wird er abgerissen. Es entstehen dort mehr Wohnungen als zuvor, was auch im Hinblick auf die effektivere Flächennutzung und den Klimaschutzes angezeigt ist. Die Mieter*innen werden umgesiedelt. Die Umzugskosten trägt die GAG. Bewohner*innen an der Further Straße erhielten ein Angebot, in das Neubauprojekt „Südlich Baptiststraße“ zu ziehen.
Hier schreitet der Bau der rund 263 Wohnungen (mehr als zwei Drittel davon öffentlich gefördert) voran. Das Projekt liege im Zeitplan und die Fertigstellung sei für Sommer 2027 avisiert, teilte GAG-Sprecher Jörg Fleischer auf Anfrage mit.
Zudem wird an der Nogatstraße ein Neubau mit 48 öffentlich geförderten Wohnungen geplant, darunter vier Wohnungen speziell für ältere Menschen. Die Fläche wurde früher als Parkplatz genutzt. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Herbst 2026.