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Klaus Hebert-Okon

Vorstellung eines sozial denkenden Menschen

Von Hubert Brand

Zwei Tage nach seiner Vereidigung als Nachfolger von Klaus Roth am 2. Mai 2024 in der Bezirksvertretung Chorweiler stand Klaus Hebert-Okon mit den Parteigenossen Fiete Saß und Bernd Liesenfeld am Londoner Platz in Chorweiler am Stand der Linken zur Europawahl am 9. Juni 2024.

Der gebürtige Wuppertaler ist für die Allgemeinheit noch ein unbeschriebenes Blatt, obwohl er schon viel soziales Engagement aufzuweisen hat.

Hebert-Okon war von 2010 bis 2018 Vorsitzender des ehemaligen ver.di-Bezirks Rhein-Wupper und von 1980 bis 2020 in der Betriebsratsgruppe „Das Belegschaftsteam“ in einem Chemieunternehmen in Leverkusen aktiv.

Schon früh zog seine Familie nach Köln und in seiner Jugend erlebte er die Entwicklung von Chorweiler von Anfang an mit. Heute wohnt er in Weiler.

Er ist Mitglied des Presbyteriums der Hoffnungsgemeinde Köln und setzt sich für Kirchenasyl ein. Zudem wirkt er bei der Synode für Ökumene und Weltfragen mit.

Er sei schon immer Linker gewesen, erklärt Hebert-Okon und so trat er 1992 in die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) ein, die sich am 16. Dezember 1989 gegründet hatte. Seine Hauptaktivitäten galten aber zunächst der Gewerkschaft.

Erst jetzt engagiert er sich intensiver und ist Beisitzer im Kreisvorstand der Linkspartei und deren friedenspolitischer Sprecher. Darüber hinaus sitzt er auch im Aufsichtsrat der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK).

Er weist darauf hin, dass die Oberbürgermeisterin die Städtepartnerschaft Wolgograd wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine auf Eis legen wollte, doch damit werde auch der Austausch mit der Zivilbevölkerung unterbunden, beklagt Hebert-Okon. Deswegen habe die Linke interveniert, denn der Kontakt müsse im Gegenteil ausgebaut werden. Auch begrüßt die Linke aus diesem Grund eine Partnerschaft mit Dnipro in der Ukraine.

Öffentlich kaum bekannt sei, dass die Linke die Initiative für einen Runden Tisch zu den prekären Zuständen in den Wohnhäusern in Chorweiler angestoßen habe, so Hebert-Okon. Er freut sich, dass auch die Wohnungsaufsicht an der Runde teilnimmt.

24. Juni 2024
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