Nachrichten und Termine für und aus dem Stadtbezirk Köln-Chorweiler

Gemeinsam für den Stadtbezirk

Presseerklärung von Lilo Heinrich und Klaus Hebert-Okon (korrigierte Fassung)

Wir, Klaus Hebert-Okon von den Linken und Lilo Heinrich, parteilos, haben uns dazu entschlossen, die seit dem 8. März 2021 bestehende Fraktionsgemeinschaft unter dem Namen „Die Linke und Lilo Heinrich“ fortzuführen, um unsere gemeinsamen Ziele für den Stadtbezirk Chorweiler und seine Bewohner*innen mit gebündelter Kraft weiter verfolgen zu können.

Chorweiler ist ein Vielvölkerstadtbezirk mit hohem Anteil sozial benachteiligter Menschen.

Chorweiler leidet im Kita-Bereich an chronischer und systematischer Unterversorgung.

Das führt dazu, dass die alleinerziehenden Frauen keine Erwerbsarbeit ausüben können und den Kindern die Bildung fehlt, die die Kita vermitteln sollte. Zitat Klaus Roth: „Wo immer gebaut wird, muss eine Kita dazu gehören. Im Bestand muss geprüft werden, wo zusätzliche Kitas errichtet werden können“.

Auch im Schulbereich herrscht im Stadtbezirk Mangel, vor allem bei der Gesamtschule.

Im Stadtbezirk müssen viele neue Wohnungen gebaut werden. Dabei ist wichtig, dass dauerhaft bezahlbare und öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Und es muss mehr Wohnungen für Singles und große Familien geben. Für Neubaugebiete muss aber immer auch die Infrastruktur mit geplant werden. Neben Kitas und Schulen, Begegnungsstätten und Einkaufsmöglichkeiten bedeutet es, dass eine deutliche Verbesserung des ÖPNVs stattfinden muss. Die Stadtbahnen 5 und 12 müssen in den Stadtbezirk verlängert werden, die S-Bahn muss am Tag im dauerhaften und zuverlässigen 10-Minuten-Takt verkehren und das Busnetz muss so gestaltet werden, dass täglich auch Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen bestehen.

Als Ergänzung des ÖPNVs muss das Fahrradwegenetz ausgebaut und müssen Leihfahrräder auch bei uns überall angeboten werden. Lilo Heinrich: „Die Fahrradwege beiderseits der Neusser Landstraße müssen saniert, zwischen Merianstraße und Berberitzenweg neu gebaut werden. Der Schwerlastverkehr muss weg von der Neusser Landstraße auf die Industriestraße, die ja dafür gebaut ist“.

So wird einerseits das Leben vieler erleichtert, andererseits ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Der darf sich aber nicht darauf beschränken. Wir tragen Verantwortung für die Naturschutzgebiete im Stadtbezirk und für die Natur darüber hinaus. Diese Verantwortung nehmen wir gerne an und bringen sie in alle Umgestaltungen ein.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem leider verstorbenen Klaus Roth und Lilo Heinrich wollen wir somit fortführen.

Quelle: Presseerklärung Lilo Heinrich und Klaus Hebert-Okon

24. Juni 2024
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